Title:

Architektur von MPEG-4

Home
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

•  Variable Bitraten Um diesen Problemen entgegenzuwirken kann man sich verschiedenster Techniken bedienen und diese kombinieren. Dieser Abschnitt geht auf diese Techniken ein. Es werden zuerst bitra- tenoptimierte Codecs und danach die von MPEG-4 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Redu- zierung von Fehlern vorgestellt. Abschließend wird ein Modell vorgestellt, wie eine Anpassung an variable Bitraten unter möglichst geringem Qualitätsverlust möglich ist. 5.1   Codierung In diesem Abschnitt werden die in MPEG-4 eingesetzten Verfahren zur Datenkompression ausreichend detailliert vorgestellt. Detailliertere Beschreibungen zu den einzelnen Verfahren finden sich zum Beispiel in [PuEl98] oder [Koen02]. 5.1.1   Codierung von Video Die Videocodierung in MPEG-4 kann in zwei Bereiche aufgeteilt werden: •  Codierung von natürlichen Bildern •  Codierung von synthetischen Bildern Die Codierung von synthetischen Bildern wird nicht weiter behandelt, da sie nur auf Parame- tern beruht. Der Kodiervorgang ist daher nicht sehr interessant. Der grösste Arbeitsaufwand liegt beim Decoder. Wie in Abschnitt 2 angesprochen, besteht eine Szene aus mehreren Objekten. Diese Objekte, in diesem Fall Video-Objekte (VO) können zusammengefasst werden. Wenn man sich einen Nachrichtensprecher im Fernsehen denkt, könnte man sich vorstellen, dass diese Szene aus Sprecher, Programmlogo und Hintergrundbild besteht11. Man kann jetzt schon erkennen, dass es verschiedene Codierverfahren für die einzelnen Objekte geben wird. Üblicherweise wird sich das Programmlogo nie ändern, der Hintergund auch nicht. Der Sprecher wird sich (wenn auch nicht viel) bewegen. Im Gegensatz zum Hintergrundbild (ausgehend vom Fernsehbild) besit- zen der Sprecher mit Sicherheit sowie das Logo mit hoher Wahrscheinlichkeit keine rechteckige Form. Im Fall von MPEG-4 wird der Transparenzbereich, also die Formgebung, durch eine 8-bit Transparency Component  oder eine Binary Mask  zugewiesen. Die Form- oder Profilin- formation kann zum Beispiel mit Hilfe des Chroma-Key-Verfahrens gewonnen werden. Einen Kodiervorgang für ein bewegtes Objekt zeigt Abbildung 6. Für Texturen und sich nicht ändernde Bilder (wie Hintergrundbilder) wird nicht die Discrete Cosinus Transform  (DCT) eingesetzt. Man verwendet hier die Discrete Wavelet Transform (DWT). Bilder wie ein Hintergrundbild müssen nur einmal  übermittelt werden. Es können später Parameter wie zum Beispiel Kamerawinkel eingestellt werden und auf Decoderseite entsprechend reagiert werden. 5.1.2   Audio Wie bei Videodaten lässt sich auch bei den Audio-Daten ein synthetischer und ein natürli- cher Bereich definieren. Für den synthetischen Bereich gilt wiederum, dass der Decoder die Hauptaufgabe erledigt und die Kodierung deshalb weniger interessant ist. Für die Codierung von natürlichen Audiodaten bietet MPEG-4 folgende Codierverfahren: 11den Ton sowie weitere, eventuelle Randobjekte werden der Einfachheit halber vernachlässigt 7
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic site:
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Internet

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum