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eine Applikation auf eine Ressource zugreifen, benutzt sie dazu das DAI. Über einen nach-
geschalteten Filter wird die Art der Anfrage (lokal, Broadcast, remote) überprüft und dann
eine Session-basierte Verbindung aufgebaut. Dies geschieht auch bei lokal verfügbaren Res-
sourcen, wobei dann eine Remote-Applikation vorgegaukelt wird (siehe Abbildung 4). Eine
DMIF-Session ist durch die folgenden Schritte gekennzeichnet:
Verbinden mit Gegenseite
Erhalten der Referenz auf den Stream
Öffnen eines Channels
Erstellen eines neuen Eintrages in einer Stream-zu-Channel-Tabelle
Daten empfangen/senden
Die Unabhängigkeit der Datenströme vom Transportmedium bedeutet, dass nicht bekannt ist,
welche Maßnahmen zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur von der unterliegenden Schicht
bereitgestellt werden.
Abbildung 4: DMIF
4 Dateiformat
Das Design des MPEG-4-Dateiformates bietet hohe Austauschbarkeit (Metadaten) und Fle-
xibilität (Unabhängigkeit vom Transportprotokoll, Speichermedium). Es lässt sich wie folgt
beschreiben: die Basis bilden die sogenannten Atome (atoms), unterteilt in
Containeratome, die wiederum andere Atome enthalten können.
Blattatome, die nur Eigenschaften besitzen.
Das Containeratom an der Wurzel wird Movie-Atom genannt. Es enthält Eigenschaften wie
Länge oder Größe des Medienstücks. Im Movie Atom befinden sich zusätzlich ein oder mehrere
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