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definierte (informative) Elementary Stream Interface (ESI) um weitere Parameter wie Prio-
rität erweitert werden. Auf Empfängerseite werden die zusätzlichen Daten bei aufgetretenem
Fehler an den Decoder weitergegeben, ansonsten vernachlässigt. Auch dies muss im ESI be-
rücksichtigt werden. Wir haben also:
Einen NAL zum Anwenden von Fehlerschutzmaßnahmen feiner Granularität
RTP zum Versenden der Daten mit ihren jeweiligen Redundanzinformationen
Es ist denkbar, dass über RTCP Informationen über den aktuellen Paketverlust oder Round-
Trip-Zeiten auf dem Netzwerk mitgeteilt werden. Mittels des NALs lässt sich dann auf diese
momentanen Bedingungen des Netzwerkes entsprechend reagieren. Das kann sich zum Beispiel
in einer Erhöhung oder Verringerung der Kontrollinformationen äußern.
Abbildung 7: Einfügen eines NALs
Vor- und Nachteile
Die Vorteile sind klar in dem geringeren Overhead zu sehen. Es kann, wie bereits erwähnt,
flexibel auf Änderungen in der Netzwerklast reagiert werden. Da das Internet als Anwen-
dungsfeld anvisiert ist, mindert der Nachteil, dass die Technik nur in IP-basierten Netzen
eingesetzt werden kann, den Vorteil der Effizienz nur wenig.
5.3 Variable Bandbreiten: Ansätze
Auf Veränderungen der Bandbreite kann und soll flexibel reagiert werden; gerade im Bereich
mobiler Netzwerke ein wichtiger Punkt. Zu dem in Abschnitt 5.2.4 angedeuteten Verfahren,
dass die Dienstgüte an die momentane Netzwerklast angepasst wird, wird nun ein vielver-
sprechendes Konzept vorgestellt: die Utility-based Network Adaption ([LBCC99]).
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